Seattle
Von Vancouver aus kann man, wenn man an der Grenze zu den USA ein bisschen Zeit einplant, einen schönen Abstecher nach Seattle machen. Dies ist auch mit einem Mietwagen kein Problem, sofern dort die Versicherung gilt. Man braucht dann lediglich noch seinen Reisepass und ein wenig Geduld an der Grenze.
Wenn man schon einmal »in der Gegend« ist, sollte man die Gelegenheit nutzen und auch einen Tag in Seattle verbringen. Man sollte sich nicht entgehen lassen, die sehenswertesten Punkte zu besichtigen. Seattle liegt im Nordwesten der Vereinigten Staaten und ist hier die größte Stadt.
Geschichte
Gegründet wurde Seattle 1869 und nach dem legendären Indianerhäuptling Noah Sealth oder »Chief Seattle« benannt, der von 1786 bis 1866 lebte. Doch nicht nur der erste Name der Stadt, sondern auch der weitläufig bekannte Beiname »Smaragdstadt« (Emerald City) hat seinen Grund: Die Stadt wurde wegen ihrer vielen Bäume und Büsche, die grün sind wie ein Smaragd, so getauft.
Sehenswürdigkeiten
Bevor man Seattle in einem Tag erkundschaftet, sollte man sich im Vorhinein Gedanken darüber machen,
was man alles besichtigen möchte und sich einen Plan machen. Nicht verpassen sollte man das Wahrzeichen
der Stadt, die Space Needle, die 1962 ihre Türen zur Weltausstellung für alle Besucher öffnete.
Heute ist sie das Wahrzeichen der Stadt, das von Außen betrachtet wie eine fliegende Untertasse aussieht.
Hier hat man die Möglichkeit in einem Restaurant zu speisen, das sich innerhalb von nur 47 Minuten einmal
um die eigene Achse dreht und somit seinen Besuchern einen Ausblick über die ganze Stadt ermöglicht.
Wer nicht essen, aber trotzdem den Ausblick genießen möchte, tut dies auf der Plattform,
die sich in 158,5 m Höhe befindet.
Von unterhalb der Space Needle kann man mit einem Monorail-Zug bequem in die Innenstadt fahren und dabei
schon ein bisschen Sightseeing betreiben. Gehen Sie dann ein bisschen einkaufen oder laufen Sie
einfach einmal durch die Häuserschluchten einer typischen amerikanischen Großstadt. Die
Wolkenkratzer sind hier umso beeindruckender, weil die Straßen zum Hafen hin abfallen. Wenn Sie eine
Abkühlung brauchen, sollten Sie im Westlake Park Ecke 4th und Pine Street durch den begehbaren
Brunnen gehen. Doch Vorsicht, dabei können Sie komplett nass werden.
Seattle ist bekannt für seinen Markt. Im Pike Place Market werden sie bestimmt etwas finden, das Ihnen zusagt. Der Marktplatz ist fast hundert Jahre alt und etwas für jedermanns Geldbeutel. Zu dem was er jetzt ist, haben ihn seine Händler, wie natürlich auch die zahlreichen Leckereien gemacht. Hier findet man alles, was das Herz begehrt, egal ob Obst, Fisch, Gewürze, Gemüse oder auch Souvenirs und noch vieles mehr. Sie sollten jedoch einen Vormittag von einem Wochentag für den Besuch wählen um dann auch bei den Händlern Probehäppchen zu kosten, die sie für die Kunden bereit gestellt haben.
Nur sollten sie bei den Fischständen in der Nähe von Rachel, der bronzenen Schwein-Skulptur, aufpassen, denn hier werden unter dem Gejohle der Touristen gerne mal Lachse hin und her geworfen.
Für viele ist Seattles Capitol Hill sehr sehenswert, denn hier sind Bronze-Fußabdrücke in den Gehweg des Broadways eingelassen. Des Weiteren gibt es Museen, wie das Burke Museum oder auch die Henry Art Gallery, die für Besucher der Stadt einen Ausflug wert sind. Auch der Myrtle-Edwards-Park, den man zum Beispiel über einen Spaziergang am Meer entlang über den Alaskan Way erreicht, lädt zum Verweilen ein.
Die Einheimischen legen sehr viel Wert auf ihre Freizeit, auf Grund dessen gibt es eine Vielzahl von interessanten Sport-Möglichkeiten, wie Wanderungen, Radfahren, Windsurfen, Segeln oder auch Kajakfahren. Dies ist natürlich schwierig mit einzubringen, wenn sie Seattle in einem Tag erkunden, aber es ist ein Grund, wieder in diese sehr vielfältige Stadt mit etwas mehr Zeit zurück zu kommen.
Natürlich kann Seattle auch Startpunkt für eine Reise in den Westen der USA sein. Ein anderer Tipp ist die Ostküste USA.